Sicherer Schulweg – Lerngang mit Herrn Borvitz

Im Rahmen der Verkehrserziehung besuchte am 23.09. Herr Borvitz vom Ordnungsamt Karlsbad die 1. Klasse. Bevor es endlich losgehen konnte, erhielten die Schüler gelbe Verkehrswesten, damit sie auch in der dunklen Jahreszeit von den Autofahrern gut gesehen werden. Die Firma Sonotronic spendete den Erstklässlern noch Reflektoren in Bärchenform, die vom Karlsbader Bürgermeister Jens Timm vor dem Lerngang überreicht wurden.

Zuerst übten die Kinder bei der Schule das sichere Überqueren einer Straße. Danach mussten sie das Gelernte an der vielbefahrenen Durchgangsstraße anwenden. Obwohl die Erstklässler durch die gelben Warnwesten gut sichtbar waren und ein Polizist dabei war, hielten einige Autofahrer sogar am Zebrastreifen nicht immer an. Die Kinder konnten bei diesem Lerngang ihr Vorwissen vertiefen und viel Neues dazulernen. Ein herzliches Dankeschön nochmals an Herrn Borvitz und an die Firma Sonotronic.

 

Auch im Mitteilungsblatt wurde von der Aktion berichtet:

„BREMS DICH! -  Schule hat begonnen“

Bürgermeister Jens Timm und Harald Borvitz vom Ordnungsamt waren kürzlich zum Schulstart an der Willi-Konstandin-Grundschule in Mutschelbach. Für die ABC-Schützen gab es wichtige Verkehrstipps.

Den Schulweg üben

Nach links, nach rechts, dann noch mal links – und anschließend auf schnellstem und kürzestem Weg über die Straße gehen. Was selbstverständlich klingt, müssen Kinder oft und lange üben, bis es zur Routine wird. Denn Kindern fällt es noch schwer, wichtige von unwichtigen Informationen im Verkehrsgeschehen zu unterscheiden. „Für Erstklässler ist das Überqueren der Fahrbahn oft das Schwierigste und nach wie vor Unfallursache Nummer eins“, . „Wir empfehlen Eltern, den Schulweg schon vorher oder in den ersten Schulwochen mehrmals am Morgen mit ihren Kindern abzugehen – das gibt Sicherheit.“

Den Verkehr aus Kinderperspektive anschauen

Hilfreich für die Erwachsenen ist es dabei auch, sich die Straßenkreuzung einmal aus der Perspektive der Kinder anzuschauen. „Also ruhig mal in die Hocke gehen und sich umsehen, wie die Welt von da unten aussieht“. Die neue Perspektive kann Erwachsene auf kleine Hürden oder sogar Gefahren aufmerksam machen.

Sicherheit geht vor Schnelligkeit

Der schnellste Weg hat keine Ampeln oder schlängelt sich durch eine Baustelle? Dann ist es nicht der richtige Weg für die künftigen Erstklässler. Straßenüberquerungen ohne Fußgängerüberweg sollten, wenn möglich, gemieden werden. Lieber sollten die Kinder eine längere, aber dafür sichere Strecke wählen. Hier gilt das Motto: Sicherheit geht vor Schnelligkeit.

Auf Auto und Fahrrad verzichten

Elterntaxis sollten von Beginn an tabu sein. Zum einen kann man vor Schulen schlecht parken – und falsches Parken gefährdet die Schüler genauso wie anderes rücksichtsloses Verhalten vieler Autofahrer. Zum anderen sollen die Kinder ja selbstständig werden. Auch mit dem Fahrrad sollten Grundschüler in den ersten Jahren nicht zur Schule fahren. Der Grund: Radfahren erfordert eine hohe Sicherheit im Straßenverkehr und Voraussicht, die bei jüngeren Kindern oft noch fehlt. Erst nach bestandener Fahrradprüfung, meist in der vierten Klasse, kann der Schulweg mit dem Rad gemeistert werden.

Helle Kleidung mit Reflektoren in der dunklen Jahreszeit

Besonders im Herbst und Winter sollten Eltern auf die Klamottenwahl des Nachwuchses achten. Helle Kleidung und Reflektoren zum Beispiel an Jacken und Schuhen sind wichtig, um besser gesehen zu werden. An den meisten Schulranzen sind zusätzliche Reflektoren angebracht.

Die Firma Sonotronic unterstützt die Verkehrserziehung der Karlsbader Schülerinnen und Schüler mit einer Reflektorspende in Bärchenoptik.

Autor: Hans-Dieter Stößer